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QuendelQuendelQuendelQuendel
 

Thymus pulegioides

 

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Taxonomie
(taxonomy)
Spermatophyta → Magnoliopsida → Lamiales → Lamiaceae (Lippenblütengewächse)
Deutsche Bezeichnung
(German name)
Quendel
Volksnamen
(common name)
Bergthymian, Chölm, Feldpolle, Feldthymian, Geismajoran, Kudelkraut, Quandl, Rauschkraut, Wilde Meron, Wilder Thymian, Wilder Zimt, Zymsi
Englische Bezeichnung
(English name)
k.A. (n/s)
Beschreibung
(description)
Der Quendel ist ein Halbstrauch, der in sehr unterschiedliche Formen vorkommt. Einerseits quillt er als Ranke aus Felsspalten hervor und anderseits bildet er an Wegrändern oder auf Wiesen riesige flache Teppiche. Die Stängel sind kantig und kahl oder beharrt. Die Blätter sind kurzstielig und eiförmig. Die Blüten bilden kugelige Köpfchen und blühen rosa bis weinrot. Oft wird er mit dem Wilden Majoran verwechselt, der aber in Form und Größe anders ausfällt. Der Quendel riecht stark aromatisch. Ich habe aber auch schon geruchlosen gefunden, was aber wohl vom Standort stark abhängig ist.
Blütezeiten (farbe)
(flowering times [blossom color])
Janno Febno Marno Aprno Mayblossom color: purple-pink Junblossom color: purple-pink Julblossom color: purple-pink Augblossom color: purple-pink Sepno Octno Novno Decno
Inhaltsstoffe
(ingredients)
Ätherische Öle wie (Cymol, Thymol, Pinen u.a.), Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe
Wirkung
(effect)
k.A. (n/s)
Vorkommen/Verbreitung
(distribution)
Europa
Lebensraum
(habitat)
Böschungen, steiniger Untergrund, Waldwiesen, Waldränder, auf Felsen und Mauern
Sammelzeit
(collective time)
Janno Febno Marno Aprno Mayno Junno Julno Augno Sepno Octno Novno Decno
nutzbare Teile
(usable plant components)
Blätter, Kraut
Allgemeine Verwendung
(ordinary use)
Das Hauptanwendungsgebiet liegt, Aufgrund seiner krampflösenden und desinfizierenden Wirkung, im Bereich des Magen und Darms, der Lunge und der Bronchien. Es wirkt appetitanregend und Speisen werden besser verdaut. Man muss aber dazu sagen, dass der Echte Thymian der Quendel vorgezogen wird, da der Anteil der Wirkstoffe höher ist.
Küche und Outdoor
(kitchen and outdoor)
frisch oder getrocknet als Gewürz zu Speisen, wie Suppen, Fleischgerichte, Salate, Kräutersalze, Quarks und Käse; als Teegetränk
Anwendung als ...
(application as ...)
Tee, Gewürz
Wirkung
(effect)
k.A. (n/s)
Erste Hilfe
(first aid)
k.A. (n/s)
Verwechslung
(mistake)
k.A. (n/s)
Wissenschaft und Forschung
(science and research)
k.A. (n/s)
Geschichtliches
(historical)
Der Quendel ist ein sehr alte Kräuterpflanze. Es galt schon v. Chr. als Heilmittel gegen Schlangenbisse, Skorpiongift und andere Gifte. Im Mittelalter wurde er als harntreibendes Mittel eingesetzt. Ebenso als schmerzstillendes Mittel bei Reizhusten, bei Magen- und Darmbeschwerden, bei Krämpfen, Blähungen und Würmern fand das Kraut seine Anwendung. Der Quendel war, wie das Echte Labkraut", der Göttin der Fruchtbarkeit (aus der germanischen Mythologie), Freya, geweiht und man sagt das sich Maria auf der Flucht nach Ägypten auf Quendel ausgeruht habe.
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