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Holunder, SchwarzerHolunder, SchwarzerHolunder, SchwarzerHolunder, SchwarzerHolunder, SchwarzerHolunder, SchwarzerHolunder, SchwarzerHolunder, SchwarzerHolunder, SchwarzerHolunder, SchwarzerHolunder, Schwarzer
 

Sambucus nigra

 

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Taxonomie
(taxonomy)
Spermatophyta → Magnoliopsida → Dipsacales → Caprifoliaceae (Geißblattgewächse)
Deutsche Bezeichnung
(German name)
Holunder, Schwarzer
Volksnamen
(common name)
Elderbaum, Flieder, Holder, Holler, Husholder, Keilken, Kisseke, Schwarzholder, Schwitztee
Englische Bezeichnung
(English name)
k.A. (n/s)
Beschreibung
(description)
Der Holunder ist ein bis zu 10 m hoher Strauch oder Baum. Der Stamm ist leicht zu brechen und ist innen hohl. Die warzenartige Rinde riecht eher unangenehm. Die unpaarig gefiederten Blätter und schirmartigen Blütendolden sind an den Ästen und Zweigen gegenständig angeordnet. Aus den weißen Blüten bilden sich später die schwarz-violetten Früchte.
Blütezeiten (farbe)
(flowering times [blossom color])
Janno Febno Marno Aprno Mayblossom color: white Junblossom color: white Julblossom color: white Augblossom color: white Sepno Octno Novno Decno
Inhaltsstoffe
(ingredients)
Ätherische Öle, Glycoside, Flavonoide, Gerbstoffe, Vitamine, Mineralien, ein Blausäure abspaltendes Glykosid in den rohen Früchten, Harz
Wirkung
(effect)
nach Verzehr roher Früchte: Erbrechen, Übelkeit
Die Ursache der schweißtreibende Wirkung konnte bis jetzt wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden, da der entsprechende Wirkstoff dazu fehlt. Man geht davon aus, dass das Trinken des Heißen Tees die Ursache dafür ist. Auf alle Fälle bei grippeähnlichen Erkrankungen genau das Richtige.
Vorkommen/Verbreitung
(distribution)
Europa
Lebensraum
(habitat)
Gärten, Nähe von Stallungen, Bachufer, Wegränder, Wälder, Hecken, Gebüsch, Schuttplätze
Sammelzeit
(collective time)
Janno Febno Marno Aprno Mayno Junno Julno Augno Sepno Octno Novno Decno
nutzbare Teile
(usable plant components)
Blüten, Früchte, Blätter
Allgemeine Verwendung
(ordinary use)
Holunder verbinde ich in erster Linie mit Schwitzen und als Zweites denke ich an den leckeren Holundersaft, den ich jedes Jahr im Herbst einkoche.
Wenn es um grippeähnliche Erkrankungen geht oder um Vorbeugung vor Erkältungskrankheiten, findet Holunder hier sein Haupteinsatzgebiet. Die Blüten als Tee oder in Teemischungen, ist ein gutschmeckendes und von der Wirkung schweißtreibend wirkendes Getränk. Es treibt den Kreislauf an und wirkt so tonisierend. Auch Blätter finden als Tee zubereitet ihre Anwendung bei Wasserstauung im Körper und Stuhlträgheit. Aus den Früchten lässt sich der wohlschmeckende Holundersaft zubereiten, der in der Volksmedizin, ebenfalls wie bei den Blüten, Anwendung bei Grippe findet. Dazu soll er aufgewärmt serviert werden.
In der heimischen Küche kann man hervorragende Backerzeugnisse herstellen.
Achtung! Die Früchte nicht roh essen, da der Genuss zu Erbrechen führt.
Küche und Outdoor
(kitchen and outdoor)
Blüten als Aufguss, gebacken als Kiachle, Erfrischungsgetränk, als Wein; Beeren als Kompott, Saft, Wein, Gelee
Anwendung als ...
(application as ...)
Tee, Saft, Marmelade, andere Leckereien wie Kiachle oder Sirup
Wirkung
(effect)
nach Verzehr roher Früchte: Erbrechen, Übelkeit
Die Ursache der schweißtreibende Wirkung konnte bis jetzt wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden, da der entsprechende Wirkstoff dazu fehlt. Man geht davon aus, dass das Trinken des Heißen Tees die Ursache dafür ist. Auf alle Fälle bei grippeähnlichen Erkrankungen genau das Richtige.
Erste Hilfe
(first aid)
primäre Giftentfernung, eventuell Arzt aufsuchen
Verwechslung
(mistake)
Zwerg-Holunder, siehe auch Roter Trauben-Holunder
Wissenschaft und Forschung
(science and research)
Es wurden bisher keine Stoffe nachgewiesen, die das Schwitzen auf Grund der Inhaltsstoffe nach der Einnahme von Tee rechtfertigen. Man geht davon aus, dass alleine das Trinken des heißen Tees das Schwitzen verursacht.
Übrigens ist der Saft des Holunders nicht so wertvoll als die Verwendung von Blüten.
Geschichtliches
(historical)
Holunder wird schon seit sehr langen Zeiten verwendet. Bei Ausgrabungen wurden die Samen in Siedlungen gefunden. Wenn man sich heute genauer umschaut, wächst der Holunder besonders dort, wo sich menschliche Behausungen befinden. Der Mensch hat sich also schon immer diese Strauchpflanze in seine Nähe geholt.
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