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Taxus baccata

 

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Taxonomie
(taxonomy)
Spermatophyta → Pinopsida → Taxales → Taxaceae (Eibengewächse)
Deutsche Bezeichnung
(German name)
Eibe
Volksnamen
(common name)
k.A. (n/s)
Englische Bezeichnung
(English name)
k.A. (n/s)
Beschreibung
(description)
Die Europäische Eibe ist ein immergrüner, niedrig wachsender Baum (bis 15 m). Er kann ein Alter von 1000 Jahren erreichen. Die Rinde erscheint anfangs rotbraun, verfärbt sich dann aber graubraun und schält sich in Platten ab. Die Nadeln (Blätter) sind weich, oberseitig glänzend grün, unterseitig heller und matt und werden 20 - 30 mm lang. Die Blüten wachsen unscheinbar unterseitig an den Zweigen. Dabei stehen männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Zweigen. Später bilden sich daraus die Früchte mit einem graugrünen Kern umgeben von einem fleischigen, roten Mantel, auch Arillus genannt.
Blütezeiten (farbe)
(flowering times [blossom color])
Janno Febno MarAprMayno Junno Julno Augno Sepno Octno Novno Decno
Inhaltsstoffe
(ingredients)
Alkaloide (Taxin), Glycoside (Taxiphyllin), Flavonoide (Sciadopitysin, Ginkgetin)
Wirkung
(effect)
1-2 h nach Verzehr: Übelkeit, Erbrechen, heftige Bauchschmerzen, Schwindel, Herz- und Kreislaufstörungen, Leber- und Nierenschäden, Krämpfe, Herzstillstand
Vorkommen/Verbreitung
(distribution)
Europa, SW-Asien, N-Afrika
Lebensraum
(habitat)
wild wachsend in Laub- und Nadelwäldern, Zierpflanze in Parkanlagen, Gärten, Friedhöfen; Ebene und Bergland bis 2000 m
Sammelzeit
(collective time)
k.A. (n/s)
nutzbare Teile
(usable plant components)
frische Zweigspitzen, Hinweis: Alles, außer dem Arillus, ist an dieser Pflanze giftig!
Allgemeine Verwendung
(ordinary use)
In der Homöophatie bei Hautpusteln.
Wurde in der Volksheilkunde angewendet als Entwurmungsmittel, als herzwirksames Mittel oder zur Abtreibung. Mittlerweile als zu riskoreich eingestuft und nicht mehr genutzt.
Aus der Literatur lässt sich entnehmen, dass die Eibe für die Schulmedizin einen hohen Stellenwert hat. Während früher aus der Pazifischen Eibe das Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Paclitaxel (Taxol ®) gewonnen wurde und der Bestand dieser Art gefährdet war, so wird heute aus der Europäischen Eibe dieses Ausgangsmaterial gewonnen.
Paclitaxel wird zur Behandlung von metastasierendem Brust- und Eierstockkrebs eingesetzt; da aber die Nebenwirkungen sehr stark, als letztes Mittel.
Küche und Outdoor
(kitchen and outdoor)
k.A. (n/s)
Anwendung als ...
(application as ...)
k.A. (n/s)
Wirkung
(effect)
1-2 h nach Verzehr: Übelkeit, Erbrechen, heftige Bauchschmerzen, Schwindel, Herz- und Kreislaufstörungen, Leber- und Nierenschäden, Krämpfe, Herzstillstand
Erste Hilfe
(first aid)
primäre Giftentfernung; Arzt aufsuchen!
Verwechslung
(mistake)
Pazifische Eibe
Wissenschaft und Forschung
(science and research)
k.A. (n/s)
Geschichtliches
(historical)
Das einzige giftfreie Pflanzenteil ist der Arillus. Der fleischige rote Mantel (Scheinfrucht) kann unter Umständen verzehrt werden. Diese Information dient aber nicht als Aufforderung dazu.
Vögel verzehren die kompletten Früchte, scheiden aber den giftigen Kern unverdaut aus.
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